Praxis 1: verdi @ Amazon

Seit 2013 kämpfen ver.di-Mitglieder bei Amazon für einen Tarifvertrag. Die Auseinandersetzung ist ein Beispiel für Widerstand gegen prekäre Arbeitsbedingungen in Großbetrieben. Doch der Kampf, der fast alle Standorte in Deutschland ergriffen hat kommt nicht von ungefähr. Er ist Ergebnis eines langen Prozesses, in dem Beschäftigte begannen sich zusammenzuschließen und Strategien zu erproben. Von diesem Beispiel können wir hoffentlich viel für Kämpfe in anderen Betrieben und Branchen lernen. In der im September 2016 veröffentlichten Broschüre von OKG wird das ver.di Organizing-Projekt bei Amazon beleuchtet und der Aufbau einer gewerkschaftlichen Aktivengruppe im Betrieb nachgezeichnet. Die jetzt veröffentlichte Broschüre basiert auf Interviews, die unsere Autorin Violetta Bock im Rahmen einer politikwissenschaftlichen Masterarbeit geführt und in gemeinsamer Diskussion mit dem OKG-Team weiter verarbeitet hat.

Ver.di@Amazon. Aufbau und Aktivierung eines gewerkschaftlichen Kerns.
Die Broschüre wurde gefördert dankenswerterweise gefördert durch die Stiftung Menschenwürde und Arbeitswelt

Die 40-seitige Broschüre erscheint als Erste in der Reihe Aus der Praxis für die Praxis, die konkrete Erfahrungen mit gewerkschaftlicher Organisierung im Betrieb und den damit verbundenen Schwierigkeiten thematisiert. Mit der Broschüren-Reihe eröffnen wir einen wichtigen Bestandteil unseres Projektes OKG (Organisieren– Kämpfen–Gewinnen) mit dem wir aktiv zur Vernetzung von Aktivistinnen und Aktivisten in den Betrieben und Gewerkschaften beitragen möchten, um eine starke Stimme für eine bewegungsorientierte Gewerkschaftspolitik zu schaffen.

Die Broschüre kann bestellt werden unter info@okg-mail.de

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